Vor über 50 Jahren wurden die ersten Gastarbeiter aus der Türkei in die Bundesrepublik geholt. Mit ihrer Einreise begann ein neuer Zeitabschnitt in der kulturellen Entwicklung der deutschen Gesellschaft. Nachdem die ersten Gastarbeiter einen neuen Arbeitsplatz fanden, folgten ihnen Familie und Freunde.
Deutsche und türkische Kulturen mussten von nun an miteinander leben. Wie findet man gesellschaftliche Gemeinsamkeiten zwischen Orient und Okzident? Die Antwort lautet: Begegnung und Integration.
Seit dieser Zeit kamen Menschen aus vielen Teilen der Welt in die Bundesrepublik. Heute leben sie in unserem Land und sind stolz auf ihre Staatsbürgerschaft. Um dem Integrationsgedanken Rechnung zu tragen, hat das GWU im Stadtteil Borby das Projekt ”Bürgerzentrum Borby” ins Leben gerufen. Die Idee und das Konzept wurden im Oktober 2011 mit dem „Schleswig-Holsteinischen Integrationspreis”, einem Sonderpreis verliehen durch die Investitionsbank Schleswig-Holstein, ausgezeichnet. Das GWU-Konzept für soziale Integration und Gemeinwesenarbeit in dem migrations- geprägten Stadtteil von Eckernförde gehört landesweit zu den vier besten Projekten.

